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Die Energiebilanz
An sonnigen Wintertagen kann im Glasanbau und eventuell auch den angrenzenden Räumen die Heizung Pause machen. Doch leider herrschen zu dieser Jahreszeit die trüben und dunklen Stunden vor. Und da muss der Wintergarten beheizt werden. Wie die jährliche Energiebilanz für Ihr Haus mit einem Wintergarten ausfällt, hängt von vielen Faktoren ab: die Ausrichtung nach der Himmelsrichtung, das Wärmedämmvermögen des Tragwerks, der Verglasung und des Bodenaufbaus, ob Wärmebrücken an den Anschlussfugen und am Scheibenrandverbund vermieden wurden und natürlich an Art und Effizienz der Heizanlagentechnik.
Die Energieeinsparverordnung gibt Höchstwerte für den Jahres-Primärenergiebedarf für den gesamten Neubau vor, inklusive Wintergarten, der als separater Wohn- und Aufenthaltsraum genutzt wird. Und auch beim nachträglichen Anbau eines beheizten Wintergartens von über 30 Kubikmetern Rauminhalt sind spezielle Anforderungen einzuhalten. Diese Vorgaben kann nur ein versierter Architekt oder Fachingenieur sowie ein spezialisierter Wintergarten-Fachbetrieb umsetzen.
Wohlfühlklima
Das Zusammenspiel von Temperatur, Luftfeuchte und Luftbewegungen bestimmt das Klima in allen unseren Wohnräumen. Wegen der großen Glasflächen herrschen im Wintergarten andere klimatische und bauphysikalische Verhältnisse. So kann das Außenklima mit seinen starken tages- und jahreszeitlichen Schwankungen auch im Innenraum zu extremen Situationen in puncto Temperatur und Luftfeuchte führen. Diese auf ein angenehmes Maß zu reduzieren, muss Aufgabe der aktiven Klimasteuerung sein.
Elektronische Klimasteuerung
Bewohner können beruhigt das Haus verlassen , wenn zuhause alles elektronisch geregelt wird. Anspruchsvolle Wintergarten-Steuerungen koordinieren die Daten, die ihnen eine Wetterstation außen sowie Sensoren im Innern melden und geben daraufhin ihre Befehle zur Lüftung und Beschattung, aber auch an die Heizung oder gar eine Alarmanlage.
Ein Windsensor verhindert, dass die wertvolle Beschattung aus der Verankerung gerissen wird.
