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Wintergarten des Monats März 2013

11.04.2013 06:34 von Wintergarten Fachverband e.V.

Aus einer düsteren, einseitig offenen Terrasse wurde ein heller, lichtdurchfluteter Wohn- und Aufenthaltsraum.

Der Bereich zwischen den Hälften eines Doppelhauses, der eigentlich als überdachte Terrasse gebaut wurde, wurde hierfür im Grunde nie genutzt. Das geschlossene Wellplattendach machte den nur zu einer Seite offenen Bereich fast zu einer Dunkelkammer.

Wie häufig bei solchen Plätzen wurde auch dieser langsam und schleichend zur „Rumpelkammer“ umfunktioniert.

Alles, was nicht seinen festen Platz hatte, fand dort Unterschlupf, vom ausgemusterten Blumentrog über das zu klein gewordene Kinderfahrrad zum Campingstuhl usw., bis schlussendlich auch noch die Herbststürme das Laub unter und über Mobiliar und Ramsch streuten.

Die langen kalten und düsteren Winter mit großer Sehnsucht nach Helligkeit und „Draußen“ veranlassten die Bauherren, diesem Spuk ein Ende zu bereiten.

Der Wintergarten, schon lange auf dem Wunschzettel der Hausherrin, wurde in Angriff genommen. Mit dem kompetenten Wintergartenbauer wurde eine Lösung erarbeitet und dann auch realisiert, die ein neues Glück perfekt macht.

Das Süddach wurde abgetragen und durch ein Glasdach mit 3-fach Wärmeschutz- und Sicherheitsglas ersetzt. Die Front ebenfalls großzügig verglast und mit einer mittig nach links und rechts zu öffnenden Schiebetüre ausgestattet, die bei warmen Temperaturen einen weiten Kontakt nach draußen ermöglicht.

Bis zur Firstmitte wurde eine Zwischenebene eingezogen, die mit einem Dachflächenfenster von oben noch mit Licht versorgt wird. Über die aufgesattelte Wangentreppe aus Holz ist der heimelige Lese- und Relaxraum zu erreichen, von wo man in den Abend- und Nachtstunden einen wunderbaren Blick zum Sternenhimmel hat.

Das Glasdach kann bei Sonne mit einer außen liegenden Wintergartenmarkise wirkungsvoll beschattet werden und lässt durch die Stoffwahl trotzdem noch ausreichend Helligkeit nach innen durch.

Beheizt wird der Essplatz, der direkt und offen mit der Wohnküche verbunden ist, mit Fußbodenkonvektoren und zusätzlich mit einer Fußbodenheizung. Über die Kombination beider Heizmedien ist ein wohnlich sehr ansprechendes und bauphysikalisch optimales Wohnklima zu erreichen.

Mit diesem Traum aus Holz und Glas ließ sich selbst der nicht enden wollende Winter 2012-2013 entspannt genießen.

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