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Wintergarten des Monats April 2014

09.05.2014 09:16 von Franz Wurm

Fam. Hönigsperger in Österreich dachte schon länger über die Erweiterung der Küche nach, um rundum mehr Platz zu haben. Ausreichend Platz um einen schönen Esstisch, möglichst mit weitläufigem Blick nach draußen war in den Träumen der Familie schon länger immer wieder auf dem Tablett.
So kam nach mehreren Überlegungen der Gedanke, dieses Vorhaben soweit wie möglich transparent zu gestalten. Immer wieder wurde man auf den bekannten Wintergartenbauer aus dem Industrieviertel von Niederösterreich aufmerksam.

Beim ersten Treffen trugen die Bauherren Ihre Wünsche vor und schon reifte in den Vorstellungen des Wintergartenbauers diese Idee.
Gemeinsam wurde sie beim nächsten Ortstermin konkretisiert und alle erforderlichen Wege wie Planung, Genehmigung, Detailplanung und Fertigung auf den Weg gebracht.

Das Bauwerk ist eine Konstruktion aus Holz mit einer äußeren Aluschale zum Schutz vor Wind und Wetter.
Als Verglasung wurde eine 3-fach Wärmeschutzverglasung mit dem sehr guten Ug-Wert von 0,6 W/m²K eingesetzt. Das Dach ist teils ein Flachdach, in der Mitte wurde eine großzügig verglaste Satteldachgaube eingebaut und so ein architektonisch anspruchsvoller Übergang zum bestehenden Hausdach geschaffen. Die Glasflächen sind im senkrechten Bereich mit außen liegenden Raffstores zu beschatten, im Satteldach kann die Verglasung mit einer innen liegenden Beschattung gegen die hochstehende Sonne im Sommer geschützt werden.
Zu Zuluft im Sockelbereich wurden in das Dach Dachflächenfenster als Abluftöffnungen installiert.
Beheizt wird der Wintergarten mit einer Fußbodenheizung und zusätzlich mit Niederflurkonvektoren, die entlang der senkrechten Glasfront für angenehme Oberflächentemperaturen an der Verglasung sorgen. Entgegen mancher Skepsis aufgrund unterschiedlicher Aussagen und Meinungen hat sich die Bauherrschaft auf Anraten des Wintergartenbauers entschlossen, auch die Türe zum angrenzenden Wohnzimmer zu entfernen. Und diese Entscheidung war laut einstimmiger Aussagen goldrichtig.
Die Küchenerweiterung wurde nicht geplant längst zum ständigen Aufenthaltsraum und ist der Mittelpunkt des Familienlebens, der die Bedeutung des Wohnzimmers abgeschlagen hinter sich lässt.
Auch die Einbindung in den Bestand des Hauses ist architektonisch wunderbar gelungen und es entsteht der Eindruck, dass der Wintergarten schon immer Teil des Hauses war und nicht nachträglich angebaut wurde.
Verzichten auf diesen Traum aus Glas? Nein, das möchte Fam. Hönigsperger ganz sicher nicht mehr. Nach den jetzigen Erfahrungen mit Ihrem Traum aus Glas hätte sie ihn schon 10 Jahre früher gebaut.

 

Herstellernachweis:  www.lamberg.at

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