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Wintergarten des Monats Februar 2010


Im Spätsommer wurde der lang gehegte Wunsch nach einem Wintergarten endgültig beschlossen. Die Wahl fiel auf eine Konstruktion innen aus Holz und außen aus Aluminium.


Die Terrasse war auch optisch nicht mehr einladend, da sie aufgrund der wenig nutzbaren Tage im Jahr durch die windig exponierte Lage kaum noch mit Liebe frequentiert wurde.



Foto: Franz Wurm


Der darüber liegende Balkon schränkte eine gewünschte Bauhöhe zur Erzielung einer steileren Dachneigung ein. So wurde der Entschluss geboren, das Bodenniveau etwas abzusenken.

Die Fundamentarbeiten konnten noch äußerst professionell Anfang November fertig gestellt werden.



Foto: Franz Wurm


Da doch weitreichendere Tiefbaumaßnahmen zu bewältigen waren entschloss man sich, auch einen Pflanzgraben mit einer Tiefe von 80 cm unter dem Bodenniveau ein zu ziehen. Hier ist sowohl eine Direktbepflanzung möglich, da auch an einen Wasserablauf gedacht wurde, als auch ein Bestücken mit Pflanztrögen.

Da im Zuge der Baumaßnahmen fast unvermeidlich auch der Umgriff um den Wintergartenstandort etwas in Mitleidenschaft gezogen wurde war der Zeitpunkt für Gartenbaumaßnahmen günstig.

Mit Autokran und entsprechenden Transportgeräten wurden 4 neue, große Bäume gepflanzt.



Foto: Franz Wurm


Kurz vor dem ersten Kältebeinbruch konnte noch die Konstruktion aus lasierten Brettschichthölzern errichtet werden.


Foto: Franz Wurm


Auch für die Verglasung war der letzte, sonnendurchflutete, wenn auch schon kalte Tag willkommen.

Die Gläser aus Sicherheitsglas mit integrierten Jalousien wurden mit dem Autokran über das Hausdach in den Garten gehoben.



Foto: Franz Wurm


Noch vor der endgültigen Verkleidung der Konstruktion außen mit Aluminium kamen die ersten Schneefälle, die die Arbeiten kurzzeitig unterbrachen und Schutzmaßnahmen in Form von Abdeckungen erforderten.



Foto: Franz Wurm


Die Zeit konnte jedoch schon gut von anderen Gewerken genutzt werden. Einbau der Fußbodenheizung und  so genannter Boden- oder Unterflurkonvektoren im Bereich der vorderen Glasfassade.



Foto: Franz Wurm


Hiermit können die Gläser sehr mit Wärme beaufschlagt werden und sind Garant dafür, dass der Ausfall von Kondensat, der „ohne“ bauphysikalisch nicht gänzlich zu vermeiden ist, doch im Zusammenspiel mit einem entsprechenden Nutzerverhalten abgestellt werden kann.

Fliesenleger und Steinmetz waren nach Heizungsbauer und Elektriker die Nächsten, die sich an die Arbeit machten. Die Seitenwände wurden auf Wunsch der Bauherren mit einer so genannten Stonewall verkleidet.



Foto: Franz Wurm


Zwischenzeitlich konnten auch die Außenarbeiten soweit fertig gestellt werden, dass das Bauwerk dicht ist. Schnee und Eis können dem Traum aus Glas nichts mehr anhaben.


Foto: Franz Wurm




Foto: Franz Wurm


Obwohl die Abdeckungen der Konvektoren mit wunderschönen Granitplatten, die im Bereich der Heizlamellen ausgefräst und mit eleganten Einlegegittern versehen werden, noch nicht fertig gestellt sind, wurde das neue „Wohn-, Aufenthalts- und Ruhezimmer“ sofort in Beschlag genommen.



Foto: Franz Wurm


Schon die ersten warmen Sonnenstrahlen im Februar erwärmten den hochwertig verglasten Wintergarten so wunderbar, dass die automatische Steuerung den in den Dachgläsern integrierten Sonnenschutz ausfahren lies.



Foto: Franz Wurm


Unvorstellbar, dass wir so viele Jahre ohne diesen Traum waren, so die einhellige Meinung der Bewohner.