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Der US Pharmakonzern Baxter unterhält in Wien, in Orth und mit seinen österreichweit sieben Plasmazentren seinen weltweit größten Standort für den Geschäftsbereich „BioScience“.
Am zentralen Kommunikationsort für alle Mitarbeiter, dem Betriebsrestaurant, kann man Kollegen treffen, informelle Talks halten oder sich einfach in der Mittagspause entspannen. Das Unternehmen legte in seinem Anforderungsprofil für die Erweiterung großen Wert darauf, dass dieser Ort nicht nur funktionell ist und alle Vorzüge eines Restaurants bietet, sondern auch hell und ansprechend ist, wenn möglich mit Blick ins Grüne.
Am Ende eines intensiven Auswahlverfahrens wurde ein Mitgliedsbetrieb des Wintergarten-
Fachverbands aus Wien mit der Ausführung beauftragt.
Grund war neben der guten Präsentation und Visualisierung (siehe folgendes Bild) auch das Gesamtkonzept mit Erfüllung aller Wunschvorstellungen sowie das Aufzeigen von zusätzlichen Nutzungsmöglichkeiten, die als Ergebnis einen Multifunktionsraum gebracht hat, der sehr großen Zuspruch erfährt.
"Visualisierung"

Foto: Fa. Alco
"Umsetzung in die Realität"
Foto: Fa. Alco
Die Konstruktion aus Stahl-Holz und Aluminium trägt ein Glaskuppeldach mit rund 40 m2 Grundfläche und lässt Sonne und Licht zu jeder Jahreszeit in den Raum. Im Sommer sorgt eine horizontale Beschattung mit Gegenzugrollos für ein angenehmes Raumklima. Die Seitenwände des Wintergartens und die rundum verlaufenden Oberlichten sind gänzlich aus Glas. Die vier mehrläufigen Schiebeanlagen können bis zu 50 % der Fläche geöffnet werden.
Sechs mit Wind- und Regensensoren ausgestattete Dachflächenfenster sorgen für automatische Belüftung.
Foto: Fa. Alco
Die Abdunkelung erfolgt mit automatisch gesteuerten Raffstoren, die mit einem Lichtsensor ausgestattet sind. Damit ist auch die zweite Funktion des Raumes gewährleistet: Das Baxter Management freut sich über einen modernen und schönen Präsentationsraum mit in der Decke versenkbarer Leinwand und fix montiertem Beamer. Im Handumdrehen wird das Restaurant so zum Meeting Room.
Foto: Fa. Alco
In einem Unternehmen, wo unter anderem lebensrettende und lebenserhaltende Medikamente hergestellt werden, müssen natürlich hohe Sicherheitsstandards beachtet werden. Für die Mitarbeiter der Wintergartenbaufirma galten ebenfalls strenge Kontrollen, wie auch für jedes Montageteil, das in das Unternehmen gebracht wurde. Zusätzlich erschwerte der einzig mögliche Zugang zur Baustelle über die Tiefgarage die Arbeiten. Es mussten Spezialwerkzeuge zur Bewegung der Einzelteile des Wintergartens angemietet werden. „Die Ausgangslage war anspruchsvoll, aber die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen des Bauherrn hat hervorragend funktioniert.“
Foto: Fa. Alco
Für die Planung und Errichtung des Wintergartens wurden insgesamt sieben Monate aufgewendet. Mit diesem Glasbau wurde ein zusätzlicher Raum für 100 Sitzplätze „unter freiem Himmel“ geschaffen, die immer zuerst belegt sind und von den Mitarbeitern nicht mehr gemisst werden möchten.
